Herzlich willkommen in Moratneustetten
Herzlich willkommen in Moratneustetten

Kirchweih

Wir freuen uns, dass Sie auch dieses Jahr wieder dabei waren.

Vielen Dank für Ihren Besuch.

 

2017 bitte gleich vormerken:

am 02. & 03. September wird wieder gefeiert.

Wir freuen uns auf Sie!

Der Ort

Blick auf den Ort

Die Menschen

Aufstellung des Kirchweihbaums

 

Die Kirche

Frühgotischer Bau, erbaut Ende 13. oder frühes 14. Jahrhundert

Herzlich willkommen!

Die Geschichte von Moratneustetten

Moratneustetten (Kirchdorf) wurde erstmalig im Jahre 1342 unter dem Namen Morhartsneustetten urkundlich erwähnt. Spätere Schreibweisen waren  im Jahre 1416 Morhart Newsteten, 1431 Murhart  Newsteten, 1487 Marathnewsteten.  Im Jahre 1634 wird die Ansiedelung dann Moratneustetten genannt und 1732 Morat Neustetten. Sprachgeschichtlich wird der Ortsname zu den Wohnstätten des  Morhart erklärt. 1856 zählte Moratneustetten 27 Häuser, 36 Familien und 154 ( zur Zeit 77) Einwohner. An  Gewerbetreibenden waren vorhanden: 1 Wirt, 1 Schmied, und 1 Weber. Moratneustetten gehörte schon immer zum Bereich des Markgrafen von Ansbach. 1528 übernimmt Markgraf Georg die Regierung in Ansbach. Er schließt sich 1528 der Reformation an. Er sieht die Notwendigkeit kirchlicher Reformen ein.

Es werden  Visitationen durchgeführt, und die Missstände in den Kirchen ausgeräumt. Eine gemeinsame Kirchenordnung wird eingeführt , damit wird die Voraussetzung für die weitere Entwicklung des ev.luth. Kirchenwesens geschaffen. Der Dreißigjährige Krieg  (1618-1648) hat auch im westlichen Mittelfranken schwere Wunden hinterlassen. In den Jahren 1625-1635 begann in unserer Gegend die große Not. In dieser jammervollen Zeit raubten und plünderten kaiserliche Truppen unsere Dörfer aus.

Die Schweden unter Gustaf Adolf vertrieben zwar das kaiserliche Kriegsvolk, aber die Not war deswegen nicht geringer geworden. Hunger und Seuchen, allen voran die Pest, hatte die Dörfer fast aussterben lassen. 1627 wurden in Moratneustetten ein Friedhof angelegt, weil der Friedhof in Weihenzell wegen der Pest zu klein wurde. Nach dem 30-jährigen Krieg , ab 1650 kamen viele Exulanten aus dem "Ländlein an der Enns", in unsere Gegend, die wegen ihres evangelischen Glaubens ihr Heimatland verlassen mussten. Sie stammten hauptsächlich aus dem  Wald- und Mühlenviertel, dem heutigen Oberösterreich.

 

Sie brachten nicht nur einen starken Willen zum Wiederaufbau mit, sondern auch ihren durch viele Verfolgungen gestärkten evangelischen Glauben. 1791 verkauft  Markgraf Alexander das Markgrafentum Ansbach und Bayreuth an Preußen, bevor es 1810 an das Königreich Bayern fiel.  Der Ort gehörte zum königlichen Justiz- und Kameralamt nach Ansbach. Zur Unterbringung von durchziehenden Soldaten wurden Kriegshöfe eingerichtet. Die Quartiereinteilung geschah nach Anzahl der Häuser und Morgenzahl und wie viele Soldaten ein Ort beherbergen und verpflegen konnte. 

Moratneustetten gehörte zu Weihenzell und hatte vier Kriegshöfe. Der Boden ist von verschiedener Beschaffenheit, jedoch mehr gut als schlecht. Es wurde vor allem Korn, Weizen und Hafer angebaut. Die Stallfütterung war noch nirgends eingeführt. Die Wege waren zu dieser Zeit in einem schlechten Zustand. Es führte keine Land- noch Handelstraße durch, auch war noch kein Weg gepflastert.


(Auszüge aus einer Aufzeichnung von Johann Julius Schramm, Pfarrer von Weihenzell aus dem Jahre 1807)

Die Ortschaften Moratneustetten, Neubronn, Haasgang, Wernsbach, Schönbronn, Buckhaus und Alexandermühle bildeten bis 1830 eine Gemeinde. Am 27. Juli 1830 entstand daraus dann die Gemeinden  Haasgang und Wernsbach. Der Ort Moratneustetten gehörte dann bis zur Gemeindegebietsreform 1972 zur Gemeinde Haasgang - danach und bis zum heutigen Tage zur Gemeinde Weihenzell. Moratneustetten konnte sich durch Flurbereinigung und Dorferneuerung positiv weiterentwickeln. Sehr viele Baumaßnahmen wurden während dieser Zeit in und um Moratneustetten durchgeführt:

 

  • Neubau eines Dorf- und Spielplatzes an einer ehemaligen Hofstelle
  • Neubau der Dorfstraße mit Errichtung eines Gehweges
  • Neubau rückwärtige Zufahrt zum Friedhof mit PKW-Stellplätzen
  • Anlage eines Dorfweihers, der als Regenrückhaltebecken dient
  • Neubau einer Gemeinschaftsmaschinenhalle
  • Neubau zahlreicher Flur- und Waldwege, die zum größten Teil als Rad- und Wanderwege genutzt werden (NorA-Radweg führt durch den Ort)
  • zahlreiche Renovierungen in Eigeninitiative der Haus und Hofbesitzer

 

Diese Maßnahmen haben erheblich dazu beigetragen, dass sich die Lebensqualität in Moratneustetten verbessert hat. Wohnen ist somit noch lebenswerter geworden im kleinen beschaulichen Ort "Moratneustetten".

 

Der Verein

Der Dorfverein mit dem Namen Dorfgemeinschaft Moratneustetten e. V. wurde am 10.03.2007 im Gasthaus Berghöhe in Moratneustetten gegründet. Hierzu fanden sich 31 Ortsbürger und Ortsbürgerinnen ein. Unter Leitung von Bürgermeister Hans Emmert wurde der Verein gegründet und anschließend die Vorstandschaft gewählt. Bis zum heutigen Tag hat sich die Zahl der Mitglieder auf 80 erhöht. Eines der Ziele des gemeinnützigen Vereins ist die Ausrichtung der alljährlichen Kirchweih am ersten September-Wochenende.

Vorstandschaft

 

1. Vorstand: Jürgen Hofmockel
2. Vorstand: Christian Weißkopf
Kassier: Sonja Weißkopf
Schriftführer: Silvia Nölp

 

Beisitzer

Anita Bär, Klaus Reiner, Peter Postler, Tanja Linsenbreit

hinten von links nach rechts:
Jürgen Hofmockel, Christian Weißkopf, Peter Postler, Klaus Reiner

vorne von links nach rechts:
Anita Bär, Sonja Weißkopf, Tanja Linsenbreit, Silvia Nölp

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Jürgen Hofmockel